ANANDA

Life Process Assistance



“Disziplin, Selbstbeherrschung und Eigenverantwortlichkeit

sind unabdingbar für die Gesunderhaltung."


(Johann Wolfgang von Goethe)

Burnout Phasen (Modell nach Freudenberger)



Burnout Phase 1. Der Zwang sich zu beweisen – übermäßiger Ehrgeiz

Das Bedürfniss nach Erfolg wird zum Zwang. Angetrieben durch übertrieben Erwartungen in die eigenen Fähigkeiten. Der Einstieg in die erste Phase des Burnout-Kreislaufes ist am Schwierigsten zu erkennen. Das Streben nach Erfolg wird in unserer Kultur als grundlegende vorausgesetzt, positiv bewertet. Erst eine negative Verbissenheit und ringen um ständiger Perfektion ruft Bedenken bei Angehörigen hervor.


Burnout Phase 2. Verstärkter Einsatz, Hyperaktivität, Selbstüberschätzung

Die Selbstüberschätzung und der verstärkte Krafteinsatz ziehen eine wachsende Unfähigkeit mit sich, von der Arbeit abzuschalten. Nichtsdestotrotz erhöht sich der eigene Enthusiasmus, Perfektionsbestrebungen nehmen zu. Das extreme Stressniveau wird wahr- aber nicht ernst genommen. Ausgelöst wird dieses Verhalten durch eine unbewußte Angst die Kontrolle über die Arbeit oder Aufgaben zu verlieren.


Burnout Phase 3. Subtile Vernachlässigung eigener Bedürfnisse

Die Arbeit nimmt dich komplett ein. Du hast nur noch Augen für sie. Alles andere wird ausgeblendet. Minimale Freuden und normale Pflichten empfindet du als hinderlich und nervig. Auszeiten, wie Pausen werden vergessen oder als überflüssig betrachtet. Die Ernährung ist nur noch Nebensache, sowie der Körper, der ebenfalls vernachlässigt wird.


Burnout Phase 4. Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen

Das – große Ziel – hat vor allem Vorrang. Du stellst immer wieder eigene Bedürfnisse zurück. Deine Vernunft warnt dich – mach langsamer. Deine Leistungen entsprechen schon längst nicht mehr dem, was du dir vornimmst. Die Diskrepanz zwischen reeller Leistungsfähigkeit und geplanten Ergebnissen wird ignoriert. Durch die Verdrängung kommt es in dieser Phase verstärkt zu einem Mißbrauch von Drogen,  z. B. Aufputschmitteln.


Burnout Phase 5. Umdeutung von Werten

Irritation und Verwirrung sind die emotionalen Zustände in diesem Stadion des Burnouts. Ein häufiger Auslöser ist hier die instabile Relation zum persönlichen Zeitempfinden. Der Druck ist so enorm, dass die Vergangenheit und Zukunft ignoriert werden müssen – allein die Gegenwart hat Gewicht. Wichtige Ereignisse lassen sich nicht mehr von unwichtigen unterscheiden.


Burnout Phase 6. Verleugnung auftretender Probleme

Der Schutzmechanismus „Verleugnung“ verstärkt sich und läuft hauptsächlich unbewusst ab. Die Leugnung des Problems verdeckt den Burnout-Vorgang. Probleme werden als rein arbeitsbedingt eingestuft und die eigene Veränderung ausgeblendet. Sarkastische und zynistische Aussprüche häufen sich in diesem Abschnitt.


Burnout Phase 7. Rückzug & Verflachung

Alles scheint verloren. Die Gefühle der Orientierungslosigkeit, Ernüchterung und der Hoffnungslosigkeit machen sich breit und führen zur emotionalen Verflachung. Du ziehst dich in deine eigene Welt zurück. Leben und Arbeiten ist nur noch nach “Schema F” durchführbar. Hilfe und einzelne Annäherungsversuche von außen werden als Angriff ausgelegt.


Burnout Phase 8. Beobachtbare Verhaltensänderung

Der Rückzug hält weiter an und verstärkt sich. Nun misstraust du jeglicher Zuwendung und fühlst dich grundlos angegriffen. Die Fähigkeit Beistand, Aufmerksamkeit und Nähe zu erkennen, ist zum größten Teil gestört.


Burnout Phase 9. Depersonalisation

Du hast das Gefühl, das deine Persönlichkeit “abhanden” gekommen ist. Zu diesem Zeitpunkt des Burn out werden eigene Bedürfnissen nicht mehr als solche erkannt. Es folgt eine Verneinung des eigenen Seins, sowohl körperlich als auch geistig.


Burnout Phase 10. Innere Leere

Du fühlst dich hilflos, ausgezerrt, kaputt. In dieser Lage kommt es meistens zu schweren Phobien und Panikattacken. Die innere Leere ist kaum auszuhalten. Durch eine Sucht bzw. suchtähnelndem Verhalten, ob beim Sport oder beispielsweise der Ernährung, wird versucht dem Gefühl der Leere zu entkommen.


Burnout Phase 11. Depression

Alles ist dir jetzt einfach egal. Die Symptome einer Depression sind die meiste Zeit ausgeprägt, unbeeinflussbar durch äußere Umstände. Die Hoffnungslosigkeit und die Kraftlosigkeit sind oft die einzigen für dich erkennbaren Gefühle. Es ist kaum noch Antrieb vorhanden, die Lebensfreude ist verloren gegangen. Verstärkte Müdigkeit, am liebsten würdest du dauerhaft schlafen, setzt ein. Du hast keinen Appetit, machst dir Selbstvorwürfe und kannst nicht schlafen. Erste Suizidgedanken tauchen auf.


Burnout Phase 12. Völlige Burnout-Erschöpfung

In der letzten Phase wird es für dich lebensgefährlich. Geistige, emotionale und körperliche Erschöpfung haben den Höhepunkt erreicht. Häufig bricht das Immunsystem zusammen. Du wirst zum Notfall in physischer und psychischer Hinsicht. Das “Ich“ gibt es nicht mehr, die ursprünglichen Zwänge haben sich aufgelöst. Dieses Stadium ist eine lebensbedrohliche Krise! Bitte lass dir helfen! Suche bitte umgehend einen Arzt auf.

Auch als Stress-Syndrom bekannt - der Körper befindet sich ständig im Flucht-Kampf-Modus, die Herzfrequenz und der Muskeltonus ist fortwährend erhöht. Der Parasympathikus (der Ruhenerv, zuständig für die Runterregulierung der Stress-Symptome hat seine Funktion weitgehend eingestellt). Dies ist ein für den Organismus lebensbedrohlicher Zustand!




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Franziska Divyajyoti Leetz-Löber

D-61118 Bad Vilbel


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